Schwere Aufgaben auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft
Nichts weniger als die Deutsche Meisterschaft will das Breitengüßbacher Jugend Basketball Bundesliga Team gleich in seiner ersten Saison gewinnen.
Zunächst haben die von Head Coach Mirko Petrick und seinem Assistenten Christian Heidenreich trainierten Youngster aber mit erst vier Niederlagen aus 18 Spielen die TOP FOUR SÜD genannte Zwischenrunde am 24. und 25. April in Schelklingen erreicht. Qualifiziert für diesen schweren Prüfstein haben sich neben Breitengüßbach das Basket College Rhein-Neckar, die LTi Giessen 46ers Juniors und das Team Urspring. Am Samstag bekommen die Güßbacher es um 17:00 Uhr mit dem Basket College Rhein-Neckar zu tun. Am Sonntag stehen die Spiele gegen die LTi Giessen45ers Juniors (9:30 Uhr) und Team Urspring (16:30 Uhr) auf dem Programm. Die zwei besten Teams qualifizieren sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft für die JBBL und NBBL am 15. und 16. Mai in der JAKO Arena in Bamberg. In diesem starken Teilnehmerfeld wollen die Güßbacher ihre Chance als Underdog wahrnehmen. Mit nur zwei Niederlagen qualifizierte sich das Basket College Rhein-Neckar, das Heimteam der Urspring Academy kam sogar mit nur einer Niederlage durch die bisherige Saison. Besonderes Augenmerk verdient dabei Malik Müller, der als einziger Spieler seines Jahrgangs bereits beim diesjährigen Albert-Schweitzer Turnier im U17 Nationalteam mitspielte. Den Nachwuchs der Giessen46ers kennen die Breitengüssbacher JBBL Jungs noch aus der Vorrunde. Aus zwei Partien stehen ein Sieg und eine Niederlage zu Buche.
Head Coach Petrick: „Wir treten als Underdog an und freuen uns auf diese Rolle. Wir verfügen über viel Erfahrung als Team und wollen unsere Erfahrung aus zahlreichen do-or-die Spielen am Wochenende in die Waagschale werfen.“ Das letzte spielfreie Wochenende habe man genutzt, um sich intensiv vorzubereiten. „Wir haben gut trainiert und uns mit Videostudium auf die Gegner vorbereitet. Jetzt wollen wir die Mühen unserer bisherigen Arbeit ernten“, so Petrick. Für die schweren Aufgaben stehen dem Trainerteam alle Spieler des zuletzt auf 12 Spieler reduzierten Kaders zur Verfügung. „Sieben bis acht von ihnen sind jederzeit in der Lage zweistellig zu scoren“, erklärt der Head Coach. Petrick vertraut für die Endphase der Meisterschaft auf Christoph Dippold, Lucas Wagner, Hendrik Land, David Schmitt, Christopher Wolf, Phillip Winter, Mark Völkl, Max Bornschlegel, Terry Thomas, Lukas Popp, Niklas Kohn und Christopher Roch.
Für Forward Lukas Popp ist die Zeit für Absichtserklärungen vorbei: „Wir wollen jetzt diese drei Siege. Es ist nicht mehr die Zeit zum Reden. Jetzt wird gekämpft und gespielt.“

